PRESSE Seite 2



TA Mühlhausen, 05. Dezember 2015



TA Mühlhausen, 16. November 2015



TLZ Eisenach, 05. November 2015



TA Gotha, 28. Oktober 2015



TA Bad Langensalza, 20. Oktober 2015



TA Gotha, 22. August 2015



TA Mühlhausen, 28. Juli 2015



Eigenrieden im Juli 2015

Tatortbesuch am Eigenrieder Anger


Stiftung Westthüringen unterstützte mit Spende das Engagement des Dorfmittelpunkt-Vereins


Treffen am Tatort: Harry Urbach (2.v.l.) begrüßte die Gäste am Anger in
Eigenrieden. Foto: Iris Henning

Um ein nutzbares Kleinod reicher ist seit geraumer Zeit das Hainichdorf Eigenrieden. Unmittelbar am historischen Anger entstand eine Sitzgruppe, die in ihrer Art vermutlich einmalig im Hainichland ist. Das Baumaterial dafür kam aus der unmittelbaren Umgebung: Muschelkalkstein aus dem nahen Steinbruch, Holz aus dem Hainich für die Sitzflächen und Lehnen und ein in der Region geborgener Steinquader als Tisch.
Gebaut wurde die Sitzgruppe durch die aktiven Mitglieder des Vereins Dorfmittelpunkt Anger Eigenrieden. Unterstützt wurden sie durch den Bauhof der Einheitsgemeinde Rodeberg. Möglich wurde das gemeinsame Projekt durch die finanzielle Unterstützung unserer Stiftung Westthüringen. Die lieferte mit 1500 Euro die finanzielle Grundlage, um die Bank-Idee Wirklichkeit werden zu lassen.
Am Mittwoch, 15. Juli 2015, traf sich das Kuratorium der Stiftung zur "Tatort-Begehung" im Hainichdorf. "Wir freuen uns sehr über die Förderung, die gleichzeitig Anerkennung unserer ehrenamtlichen Arbeit ist", begrüßte Harry Urbach, der Vorsitzende des Eigenrieder Vereins, das Gremium. Die Sitzgruppe werde von den Eigenriedern von Anfang an sehr gern genutzt. Urbach nutzte den Besuch auch, um das ehrenamtliche Engagement des Mittelpunktvereins vor: Die Rettung des Dorfgemeinschaftshaus am Anger und die Sanierung des historischen Schäferbrunnens am Hainichlandweg zählten zu den größten Projekten. "Es gibt immer viel zu tun", so Harry Urbach. Mit der gemeinsamen Kraft der Eigenrieder, der gegenseitigen Unterstützung und der Hilfe wie der von der Stiftung Westthüringen sei schon viel geschafft worden "Es ist großartig, was der Verein hier in Gemeinschaft geleistet hat. Das ganze Dorf hat etwas Bleibendes bekommen, das zudem sehr sehenswert ist", zeigte sich Ralf Schomburg, der Vorsitzende unserer Stiftung, beeindruckt.
Von dem Eigenrieder Engagement motiviert, bestätigte das Stiftungs-Kuratorium in der anschließenden Sitzung weitere Anträge auf Förderung. Dazu zählen zum Beispiel die Unterstützung einer Exkursion einer Schulklasse aus dem Seilergymnasium Schlotheim sowie die Erstellung einer Broschüre zur jüdischen Geschichte der Stadt Bad Langensalza durch den Kulturverein Stadtmauerturm Bad Langensalza.
Unsere Stiftung Westthüringen gehört zu den noch jungen Stiftungen in der Region. Sie ist eine Mitgliederinitiative der VR Bank Westthüringen eG für die Menschen in der Region. Die Stiftung fördert Kultur, Bildung und Engagement in Westthüringen.


TA Bad Langensalza, 14. Juli 2015



Thea Rieck, Klasse 10b des Gymnasium Ernestinum Gotha

Theater im Gymnasium Ernestinum Gotha


Die Behauptung "Ich bin ein guter Vater" ist der Titel des neuen Klassenzimmerstücks der 3K- Theaterwerkstatt aus Mühlhausen (3K-Kunst, Kultur, Kommunikation). Präsentiert wurde dies auch im Klassenzimmer der Klasse 10b des Gymnasium Ernestinum Gotha. Die Veranstaltung ist ein Programmpunkt im Rahmen des "Westthüringer Festspielsommers 2015" der Stiftung Westthüringen. Die Dauer des Stücks, welches Jörg Menke-Peitzmeyer schrieb, beträgt 45 Minuten. Diese doch lange Zeit allein konstant zu spielen, ist nicht einfach, dies haben eigene Erfahrungen beim "Art der Stadt Gotha" gezeigt. Der Darsteller Peter Wagner überzeugte in seiner Rolle als Vater von Alexander, seinem Sohn. In dem 1-Mann-Theaterstück bemüht sich ein Vater, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. Dass ihn die Situation überfordert, ist zu erkennen. Unterschieden wird in Rollen, welche der Vater zu übernehmen hat. Er ist unter anderem Erzieher, Ernährer, Freund, Vertrauter, Ehemann und nicht zu vergessen auch selbst ein Sohn. Fehler macht auch er. Ist er deswegen ein schlechter Vater? Wann ist man eigentlich ein guter Vater? Dies sind Fragen, mit denen sich befasst wird. Als Darsteller muss man mit den Reaktionen des jungen Publikums während der Aufführung umgehen können und auch entsprechend handeln. Auf direkte Fragen des Darstellers an das Publikum, wurde keine Antwort erwartet, dies verunsicherte anfangs die Schüler. Die Klasse reflektierte das Theaterstück im ersten Augenblick positiv. Obwohl speziell die Vater-Sohn Beziehung behandelt wurde, konnten sich auch die Mädchen in das Thema und dessen Probleme hineinversetzten. Ein offenes Ende sollte ebenfalls Freiraum für eigene Gedanken lassen. Sowohl kritische als auch positive Anmerkungen sowie Nachfragen gab es reichlich in der anschließenden Diskussionsrunde mit der ebenfalls anwesenden Theaterpädagogin und dem Darsteller. Theaterstücke direkt in Schulen zu spielen ist eine gute Idee, um sich mit dem Theater selbst und bestimmten Themen, die besonders Jugendliche interessieren und angehen, auseinanderzusetzen.





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