PRESSE Seite 3



Mühlhausen im Mai 2015

Westthüringer Heimatexperte macht Heimatkunde zum Erlebnis


Unsere Stiftung Westthüringen genehmigte jetzt elf weitere Anträge von Klassen und Gruppen


Gastgeber der Stiftungssitzung war dieses Mal der Verein
Kunstwestthüringer. Der lud das Gremium nach Bad Langensalza, in ihre
Galerie in Schloss Dryburg, ein. Kunstwestthüringer-Chefin Judith Unfug-
Leinhos erklärte den Gästen die aktuelle Ausstellung. Auch der
Kunstwestthüringer wurde bereits mehrfach von der Stiftung gefördert.
Foto: Stiftung Westthüringen.

Mit unserem "Westthüringer Heimatexperten" gehen im Mai und im Juni Grundschulklassen, eine Hortgruppe, eine Kindergartengruppe und Vereine aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, dem Wartburgkreis und dem Landkreis Gotha auf Tour. Ihre Exkursionsziele sind unter anderem der Baumkronenpfad und der Wildkatzenkinderwald, die Landesgartenschau Schmalkalden und der ega-Park in Erfurt. Möglich werden diese Ausflüge durch die finanzielle Unterstützung unserer Stiftung Westthüringen. Insgesamt bewilligten der Vorstand und das Kuratorium der Stiftung elf Förderanträge während ihrer jüngsten Tagung in Schloss Dryburg in Bad Langensalza.
Unser "Westthüringer Heimatexperte" ist seit etwas mehr als drei Jahren auf Tour und hat seitdem schon einige hundert Kinder, Jugendliche und Senioren zum Ort ihrer Wünsche gebracht.
Neben dem "Westthüringer Heimatexperten" fördert unsere Stiftung noch drei weitere eigene Projekte: den Westthüringer Festspielsommer, das Westthüringer Starterkit und die Westthüringer NikolausTour. Start des diesjährigen Westthüringer Festspielsommers ist bereits am 7. Mai im Gymnasium Ernestinum in Gotha mit der Aufführung "Ich bin ein guter Vater" durch die 3K-Theaterwerkstatt Mühlhausen. Höhepunkt des Festspielsommers ist der Benefiz-Gala-Abend am 12. September mit der Premiere "Der Glöckner von Notre Dame" in der Kilianikirche in Mühlhausen. Mit einem Teil des Eintrittsgeldes wird die NikolausTour finanziert. Diese Tour bringt Sach- und Geldspenden in Westthüringer Kindereinrichtungen.


Mühlhausen im April 2015

Ein 500-Euro-Schein für den Kulturbund


Stiftung Westthüringen würdigt mit Spende ehrenamtliches Kulturengagement


Über einen besonderen Geldschein freuten sich jetzt Martina Sellmann und
Jürgen Thormann. Überreicht hat ihn Ralf Schomburg (Hintergrund).
Foto: Stiftung Westthüringen

500 Euro – über diese Spende kann sich der gemeinnützige Verein Mühlhäuser Kulturbund freuen. Einen symbolischen 500-Euro-Schein überreichte Ralf Schomburg, der Vorsitzende der Stiftung Westthüringen, kürzlich an die ehrenamtliche Vorsitzende des Kulturbundes, Martina Sellmann, und den ehrenamtlichen Geschäftsführer, Jürgen Thormann. "Eine Hilfe, die zur rechten Zeit kommt", bedankte sich die Vorsitzende. Denn in der Kasse des Kulturbundes sei permanent stets zu wenig, um weiter als ein paar Monate im Voraus planen zu können. Zudem brauche man unbedingt einen neuen Drucker. Derzeit nehme man die freundliche Nachbarschaftshilfe in Anspruch, wenn es um das Drucken der Veranstaltungsprogramme und Einladungen gehe. Einladungen werden demnächst viele per Post raus geschickt. So wird im Kulturbund im Juni dieses Jahres das Jubiläum der "Kleinen Galerie" gefeiert. Auf 40 Jahre kann diese blicken. Wie viele Ausstellungen es in den vier Jahrzehnten gab, kann Martina Sellmann, die zugleich Kuratorin der "Kleinen Galerie" ist, nur schätzen: "Zwischen 180 und 200 werden es sein." Zwischen vier und sechs Ausstellungen gibt es jährlich – allesamt ehrenamtlich organisiert und die Bilder von den Künstlern ohne Honorar zur Verfügung gestellt.
Ein nächstes großes Jubiläum steht für nächstes Jahr ins Haus. Da wird der Kulturbund sein 70-jähriges Bestehen feiern. "Das sind sieben Jahrzehnte vielseitige Kulturarbeit für die Region", resümiert Jürgen Thormann diese Zeit. Der heute 75-Jährige ist seit 45 Jahren mit Leib und Seele ein Kulturbundler. Die Veranstaltungspalette, die er maßgeblich mit geformt hat, beinhaltet unter anderem musikalische und literarische Kleinkunstabende, populärwissenschaftliche Vorträge, sowie ein Podium für Amateurfotografen und Musiker. Jährlich besuchen mehr als 8000 Gäste die Veranstaltungen. "Solches ehrenamtliche Engagement für die Region wollen wir als Stiftung gern unterstützen. Der Mühlhäuser Kulturbund belebt die Westthüringer Kulturlandschaft ", würdigte Ralf Schomburg.


Mühlhausen, 14. Dezember 2014

Überraschung am Jahresende


Stiftung Westthüringen unterstützt mit 500 Euro den Erhalt der 3K-Spielstätte Kilianikirche


Ein glücklicher Moment für den stellvertretenden Vorsitzenden der
Kilianistiftung und 3K-Spielleiter Bernhard Ohnesorge (M.). 500 Euro bekam
er für die Stiftung von Thomas Diwo (l.) und Falko Albrecht überreicht.
Foto: Iris Henning

Einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichten jetzt Thomas Diwo und Falko Albrecht im Namen der Stiftung Westthüringen an den stellvertretenden Vorsitzenden der Kilianistiftung, Bernhard Ohnesorge. Mit der Spende will die Stiftung Westthüringen helfen, dass die Türen der beliebten Spielstätte der 3K Theaterwerkstatt, die Kilianikirche, weiterhin offen bleiben können. Anstoß für die Spende gab Falko Albrecht, der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung. "Ich habe erfahren, dass die Kilinistiftung dringend Unterstützung braucht, damit der Spielbetrieb aufrecht erhalten kann", sagte er. Falko Albrecht ist selbst gern Gast im 3K-Theater und ist sowohl vom Ambiente der außergewöhnlichen Spielstätte als auch vom Spielniveau des Amateurtheaters begeistert. Beeindruckt ist er zudem, welche Möglichkeiten vor allem Kinder und Jugendliche hier finden und mit welchem Engagement sie gefördert werden. "Als Geschäftsführer des Thepra Landesverbandes weiß ich, wie wichtige soziales Engagement ist. Genau das finde ich auch hier in der Spielstätte." Das bestätigte ebenso Thomas Diwo, Kuratoriumsmitglied der Stiftung und Vorstand der VR Bank Westthüringen. Die Spielstätte Kilianikirche wird von der gleichnamigen Stiftung betrieben. Ziel der Kilianistiftung ist es, im Unstrut-Hainich-Kreis Kunst, Kultur, kulturelle Bildung und Erziehung zu fördern sowie eine Theaterspielstätte bereitzuhalten. "Ganz herzlichen Dank für diese schöne Überraschung zum Jahresende und ihre Hilfe", freute sich Ohnesorge über die Zuwendung durch die Stiftung.
Jährlich unterstützt die Stiftung Westthüringen innerhalb ihrer Aktion "Gesicht zeigen" mit Spenden gemeinnützige Projekte in der Region. Auch im kommenden Jahr wieder, versicherte das Kuratorium.


Eigenrieden, 2. Oktober 2014

Eine Sitzgruppe für den Eigenrieder Anger


Stiftung Westthüringen unterstützt mit Spende das Engagement des Dorfmittelpunkt-Vereins


Gemeinsam etwas geschaffen: Heiko Kaufhold, Manfred Huhnstock, Ralf Schomburg, Harry Urbach, Friedbert Mainzer und Heiko Urbach (v.l.) während der Scheckübergabe am Anger. Foto: Iris Henning

Um ein Kleinod reicher ist das Hainichdorf Eigenrieden geworden. Unmittelbar am Anger entstand binnen weniger Tage eine Sitzgruppe, die in ihrer Art vermutlich einmalig im Hainichland ist. Das Baumaterial dafür kam aus der unmittelbaren Umgebung: Muschelkalkstein aus dem nahen Steinbruch, Holz aus dem Hainich für die Sitzflächen und Lehnen und ein in der Region geborgener Steinquader als Tisch. Gebaut wurde die Sitzgruppe durch die aktiven Mitglieder des Vereins Dorfmittelpunkt Anger Eigenrieden. Unterstützt wurden sie durch den Bauhof der Einheitsgemeinde Rodeberg. Möglich wurde das gemeinsame Projekt aber erst durch die finanzielle Unterstützung durch unsere Stiftung Westthüringen. Die lieferte mit 500 Euro das Anschubkapital, um die Bank-Idee Wirklichkeit werden zu lassen. Den offiziellen Scheck dafür überreichte jetzt unser Stiftungsvorsitzende Ralf Schomburg an den Verein. "Ganz herzlichen Dank. Wir freuen uns sehr, dass wir unseren Wunsch dank der Stiftung erfüllen konnten", sagte Harry Urbach, der Vorsitzende des Eigenrieder Vereins, im Namen aller Beteiligten.
Die ansehnliche Sitzgruppe ist gerade noch rechtzeitig zur Eigenrieder Kirmes fertig geworden. Die ersten Einwohner ließen es sich aber nicht nehmen, schon vorher "Sitzproben" durchzuführen und zeigten sich begeistert von ihrem attraktiven neuen Treffpunkt unmittelbar im Dorfzentrum."Sehr,sehr schön", sagte eine Eigenriederin.
Das Projekt am Eigenrieder Anger wird seine Fortsetzung finden. So durch bürgerschaftliches Engagement der Nachbarn. Zwei Familien erklärten sich spontan bereit, die noch zu gestaltende Grünfläche in Pflege zu nehmen. Unsere Stiftung möchte dem Mittelpunktverein zudem nochmals zu fördern. "Es ist großartig, was der Verein hier in Gemeinschaft geleistet hat. Das ganze Dorf hat etwas Bleibendes bekommen, das zudem sehr sehenswert ist", zeigte sich auch Ralf Schomburg beeindruckt.
Die Sitzgruppe wird nicht nur die Eigenrieder einladen, Platz zu nehmen, sondern ebenso die Wanderer und Pilger. So führen der Hainichlandweg und der Pilgerweg Loccum – Volkenroda am Anger vorüber. Eine Plakette an der Sitzgruppe soll künftig Auskunft geben, wie das Projekt gemeinsam verwirklicht wurde: Durch die Tatkraft des Mittelpunktvereins und mit der finanziellen Unterstützung der Stiftung Westthüringen. Diese ist eine Mitgliederinitiative unserer VR Bank Westthüringen eG für die Menschen in der Region.


Mühlhausen, 11. Juli 2014

Farbenprächtiges Verwirrspiel um Liebe, Leiden, Leidenschaft 3K-Spielstätte: Gefeierte Sommernachtstraum-Vorpremiere zugunsten unserer Stiftung Westthüringen


Im allerschönsten Ehekrach befinden sich Oberon (Frank Tessmer)
und Titania (Erika Apel).
Herrlich schrill: Kobold Puck (Damian Thüne) und die Fee Bohnenblüte
(Paul Großkopf).
Justizminister Dr. Holger Poppenhäger (Mitte)ließ es sich nicht nehmen,
3K-Spielleiter Bernhard Ohnesorge (r.), den Spielern sowie dem
Vorstand der VR Bank Westthüringen eG - Ralf Schomburg (3.v.l.) und
Thomas Diwo (3.v.r.) - für deren regionales Engagement zu danken
Fotos: Iris Henning

Das ist die Geschichte: Am Anfang lieben (fast) alle die falschen, am Schluss alle die richtigen. Längst ist Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" auf den großen und kleinen Brettern, die die Welt bedeuten, millionenfach aufgeführt worden. Doch immer wieder entzückt diese zauberhafte und auf bizarre Weise verwirrte Geschichte durch Unerwartetes. So lässt die neue 3K-Inszenierung des Shakespeare-Klassikersdie Zuschauer zu Weltenwanderern werden. Sie erleben sowohl die farbenprächtig schillernden Sphären einer faunischen Welt, als auch die kalkulierte Wirklichkeit, in der nicht sein kann, was nicht sein darf. Hier wie dort geht es um die Liebe, verwoben in ein kompliziertes Beziehungsgeflecht: Theseus, Herzog von Athen, heiratet schon bald Hippolyta, Königin der Amazonen. Da erscheinen vor ihm Hermia, Tochter der Egea und Demetrius, die nach dem Willen der Mutter ebenfalls heiraten sollen, aber nicht wollen. Zumindest Hermia will nicht – denn sie liebt Lysanderund dieser liebt sie. Demetrius dagegen wird von Helena geliebt (und wunderschön gestolkt), von der er seinerseits aus Liebe zu Hermia aber partout nichts wissen will. Derweil liegt in den Wäldern vor Athen ein viertes Paar im besten Ehekrach: Oberon, König der Elfen, zankt mit Titania, Königin der Feen.
Hermia und Lysander türmen in den Wald, verfolgt von Demetrius und Helena. Und das Unheil nimmt seinen Lauf: In Oberons Auftrag sucht Kobold Puck die magische Blume. Deren Saft bewirkt wahre Wunder. Wer mit diesem Aphrodisiakum beträufelt wird, verliebt sich in das nächste Lebewesen, dessen er ansichtig wird. Mit Hilfe dieses Wundermittels wird nun das Geflecht der Liebenden und Nicht-Liebenden immer weiter verdreht, bis völliges Chaos regiert. Eine Amateurtheatertruppe aus Handwerkern, die im Wald proben möchte, sorgt für zusätzliche Verwirrung.
Was ist nun Traum? Was ist Wirklichkeit? Ist alles nur ein Spiel?
Fest steht, dass diese "Ein Sommernachtstraum"-Inszenierung zum einen ein großartiges Spiel und Zusammenspiel der mehr als 20 Akteure der 3K-Jugend- und Theatergruppe, zum anderen durch die opulente und fantasiereiche Kostümgestaltung pures Augenglück ist. Mit begeistertem Applaus und Bravo-Rufen feierten die Gäste am Freitagabend – unter ihnen auch Thüringens Justizminister Dr. Holger Poppenhäger und Mühlhausens Oberbürgermeister Dr. Johannes Bruns (beide SPD) diese gelungene Vorpremiere. Dr. Poppenhäger lobte vor allem das Schauspiel, das von Amateurspielern verschiedener Generationen grandios auf der Bühne umgesetzt wurde. Anerkennend äußerte er sich auch über das Engagement unserer Stiftung Westthüringen für die Menschen in der Region. So war diese Vorpremiere eine Benefizveranstaltung der Stiftung Westthüringen. Ein Großteil der Einnahmen soll Grundschülern der Region zugutekommen.


Mühlhausen, 22. Juni 2014

Sommerjazz an der Quelle


Stiftung Westthüringen unterstützt mit Spende das Engagement der Kulturbund-Swingers

Große Freude löste die Spende der Stiftung Westthüringen jetzt bei
den Kulturbund-Swingers aus. Mit der Spende würdigt die Stiftung das
ehrenamtliche kulturelle Engagement der Gruppe für ihre Region.
Foto: Iris Henning

Sie greifen in die Swing-, Blues- und Rockballaden-Schubladen, wählen die schönen und schönsten Klassiker heraus und setzen sie zu einem sommerlichen Hörgenuss unter freiem Himmel zusammen. Es war pures Vergnügen, das traditionelle Konzert der Kulturbund-Swingers zu erleben.
Seit fast drei Jahrzehnten gibt es zu Beginn des Sommers Jazz an der Popperöder Quelle. Zum 28. Mal war am Sonntag, 22. Juni dazu eingeladen. Gut zwei Stunden begeisterten die Kulturbund-Swingers etwa 250 Besucher im Alter zwischen drei und 90 Jahren mit ihrer wunderbar gelungenen Mischung für ein sommerlich-leichtes Konzert.
Die Kulturbund-Swingers setzen seit acht Jahren in der zweiten Generation fort, was die Tilenau-Swing-Band im Jahr 1986 ins Leben rief. Sie gestalten an einem der Lieblingsorte der Mühlhäuser – der Popperöder Quelle – alljährlich einen Sommer-Genuss-Nachmittag. Eintritt dafür wird nicht genommen. Spenden, die das Publikum stets gern gibt, gehen auf das Konto des Mühlhäuser Kulturbundes, unter dessen Dach die Kulturbund-Swingers ihre Programme vorbereiten. Darum war es eine angenehme Überraschung für die Musikanten, als sie selbst eine Spende erhielten. Mit 500 Euro unterstützte unsere Stiftung Westthüringen die Kulturbund-Swingers, wofür es vom Publikum ebenfalls herzlichen Applaus gab. Mit der Spende würdigt die Stiftung vor allem das ehrenamtliche Engagement der Musiker, die mit ihren Konzerten seit Jahren die Region klangvoll bereichern.
Unsere "Stiftung Westthüringen" ist eine Mitgliederinitiative unserer VR Bank Westthüringen eG für die Menschen in der Region. Wir fördern Kultur, Bildung und soziales Engagement in der Region Westthüringen.


Mühlhausen, 20. Dezember 2013

Hoffnung für Sanierung der Emporebilder


Unsere Stiftung Westthüringen unterstützt mit 500 Euro die dringend notwendige Schönheitskur


Ein glücklicher Moment für 3K-Spielleiter Bernhard Ohnesorge (m.). 500 Euro bekam er von Thomas Diwo (l.) und Guido Kunze für die Sanierung der Emporebilder. Foto: Sixtus Riedel

Einen Scheck in Höhe von 500 Euro überreichten jetzt Thomas Diwo und Guido Kunze von unserer Stiftung Westthüringen an den Leiter der 3K-Spielstätte Kilianikirche, Bernhard Ohnesorge. Das Geld fließt in die Kilianistiftung und ist zweckgebunden für die Sanierung der Emporebilder. Ohnesorge, der just an diesem Tag seinen 69. Geburtstag feierte, zeigte sich überglücklich. Es sei mit das schönste Geburtstagsgeschenk, das man ihm machen konnte, sagte er, denn die Sanierung der wertvollen Bilder sei schon lange ein Herzenswunsch von ihm. "Ich möchte, dass die Emporebilder wieder ihren einstigen Glanz zurück bekommen. Ich möchte sie in dem Zustand in der heutigen Spielstätte haben, wie sie einst im 18. Jahrhundert ausgesehen haben", sagte er. Die 500 Euro legen den Grundstock für die etwa 3000 Euro teure Sanierung. Ohnesorge hofft, die Differenz noch bis zum nächsten Jahr zusammen zu bekommen.

In die Kirche St. Kiliani, die seit sieben Jahren Spielstätte des Kulturvereins 3K ist, sind die barocken Emporebilder erst vor zwei Jahren zurückgekehrt. Jahrelang fristeten sie in ihrer dringenden Renovierungsbedürftigkeit unbeachtet dahin. Vermutlich wären sie damals in Vergessenheit geraten, wenn 3K-Spielleiter Bernhard Ohnesorge nicht damals, anlässlich seines 66. Geburtstages, einen besonderen Wunsch geäußert hätte. "Ich besitze alles, was ich brauche – würde mich aber über eine Spende freuen, denn diese soll der Grundstock sein, die Emporebilder zum 5-jährigen Bestehen der Spielstätte Kilianikirche restauriert an ihren Ursprungsort zurückzubringen", bat er in jenem Jahr seine Gäste. So kam das Geld zusammen für ein Erste-Hilfe-Paket für die Bilder auf Holz, in denen sich schon der Holzwurm eingerichtet hatte. Die Bedeutung der Emporebilder hob auch schon der Mühlhäuser Pfarrer Dirk Vogel in einer biblisch-theologischen Bewertung hervor. Die Bildtafeln stellten Szenen aus der biblischen Wirkungsgeschichte Jesu dar und seien an sich eine Bild-Predigt, erklärte er. Unklar sei dagegen, wer der Maler dieser barocken Malerei war. Gemutmaßt wird unter anderem, dass es der Mühlhäuser Kunstmaler Hermann Bauer gewesen sein könnte. Auf das künftige Aussehen der Bilder nach der Sanierung sind auch unsere Kuratoriumsmitglieder der Stiftung, Guido Kunze und Thomas Diwo neugierig. "Sie werden bestimmt wunderschön", meinte Kunze und sieht die Spende, die innerhalb der Aktion "Gesicht zeigen" übergeben wurde, sehr gut angelegt.


Mühlhausen, 10. Dezember 2013

Schönheitskur für Lüstermännchen


Stiftung Westthüringen ermöglicht mit Spende die Restaurierung eines wertvollen Leuchters

Eine vorweihnachtliche Freude löste am 10. Dezember die Stiftung Westthüringen in den Mühlhäuser Museen aus. Mit einer finanziellen Unterstützung von 1000 Euro machte sie die Restaurierung eines sogenannten Lüstermännchens möglich. Das Geld überreichten jetzt der Vorstand der VR Bank Westthüringen eG und Vorsitzender der Stiftung Westthüringen, Ralf Schomburg, gemeinsam mit dem Kuratoriumsmitglied Bernhard Ohnesorgean den Freundeskreis der Mühlhäuser Museen. Der leitete die Spende wiederum zweckgebunden an die Museen.

Die Idee, mit 1000 Euro die Restaurierung eines wertvollen Mühlhäuser Kulturgutes möglich zu machen, hatte Bernhard Ohnesorge. "Ich bin einfach begeistert von den Schätzen, die die Museen besitzen, und andererseits betrübt, weil die Museen kaum Geld für notwendige Restaurierungen haben", sagte er während der offiziellen Übergabe des symbolischen Schecks. Die 1000 Euro aus der Stiftung Westthüringen sieht auch Ralf Schomburg gut angelegt. "Unser regelmäßiges Engagement soll als Mutmacher verstanden werden und ein Zeichen sein für die Menschen in der Region", sagte er.

Lüstermännchen werden die Geweihleuchter genannt, die vor allem zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert als Decken- oder Wandleuchten sehr beliebt und begehrt waren. Das erklärte Museumsmitarbeiterin Steffi Maass den Gästen während der feierlichen Spendenübergabe. Der Mühlhäuser Geweihleuchter wird in die Zeit des späten 18. Jahrhunderts datiert. Die Halbfigur eines Königs wird von einem acht-endigen Geweih getragen. Dieser außergewöhnliche Leuchter hat bis Mitte des 20. Jahrhunderts die Mühlhäuser Rathaushalle geziert, ehe er in den Besitz des Museums kam und dort seit Jahrzehnten auf Restaurierung wartet. Dank der Stiftung kann der Leuchter voraussichtlich im kommenden Jahr zur Schönheitskur geschickt werden. Nach der Restaurierung soll der Leuchter wieder öffentlich gezeigt werden – im Museum am Lindenbühl. Das versprach Museumsdirektor Thomas T. Müller. Die nun möglich gewordene Restaurierung des wertvollen Stücks nannte er eine Bereicherung für die Museen und die Stadt Mühlhausen. Mit herzlichen Worten bedankte er sich sowohl bei der Stiftung Westthüringen als auch beim Freundeskreis Mühlhäuser Museen. Insgesamt hat der Freundeskreis seit seiner Gründung vor knapp vier Jahren bereits über 30.000 Euro aus Spenden und Mitgliederbeiträgen zur Verfügung stellen können, um fast Verlorenes zu retten, Wertvolles zu erhalten und Gegenwart zu pflegen. "Dennoch bleibt die kulturpolitische Verantwortung für die Museen bei den Trägern, also dem Unstrut-Hainich-Kreis und der Stadt Mühlhausen", betonte Dr. Falk Walther, der stellvertretende Freundeskreis-Vorsitzende, während der Scheckübergabe.Im Namen der Museumsfreunde richtete er der Stiftung Westthüringen ebenfalls ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung aus.
Die im Jahr 2011 gegründete "Stiftung Westthüringen" zählt zu den jüngeren Stiftungen in der Region. Noch im Gründungsjahr wurde sie vom Abbe-Institut für Stiftungswesen Jena mit dem "Thüringer Stiftungspreis 2011" geehrt. Das Motto der Stiftung Westthüringen lautet: "Mut machen und Zeichen setzen für die Menschen in Westthüringen".


Jana Leonhardt / 10. Dezember 2013 / TA

Kindergarten "Phantasia" aus Bad Langensalza bekommt 200 Euro



Die Knirpse vom Awo-Kindergarten "Phantasia" freuten sich über die Spende der Stiftung Westthüringen, die Ralf Schomburg (am Scheck: Mitte) und Falko Albrecht (links) Kita-Leiterin Ina Zepezauer (rechts) übergaben. Foto: Jana Leonhardt

Bad Langensalza. Kreativ sein, das wird im Awo-Kindergarten "Phantasia" ausgelebt. Seit Mitte vergangenen Jahres hat die Einrichtung ein neues Konzept. Mit Erfolg. Das hat nun auch die Stiftung Westthüringen gewürdigt.

Hintergrund: Im November konnten sich Kindergärten bewerben. In der Bewerbung sollte beschrieben werden, was den Kindergarten besonders kreativ macht. "Wir achteten auf Kunst, Kultur und Integration", sagte am Nikolaustag der Stiftungsvorsitzende Ralf Schomburg. Kriterien, die für die Awo-Kindertagesstätte sprachen, sind neben dem Umbau 2012 und dem neuen Konzept die Kreativwerkstatt, die Theaterwerkstatt und die kreative Beschäftigung im Außenbereich, so die Begründung von Schomburg.

"Künstler der Woche" wird gewählt

Mitte vergangenen Jahres wurde die Kita umgebaut, neue Räumlichkeiten entstanden - und in diesem Zusammenhang auch ein neues Konzept. Der Name des ehemaligen "Spielhaus" änderte sich auch. Dieser steht nun auch für die Neuerung: "Phantasia".

Mit den Änderungen entstand beispielsweise auch eine Kreativwerkstatt. "Anders als sonst, haben wir den Kindern nun nichts mehr vorgegeben. Wir haben sie erst einmal machen lassen. So, wie sie wollten. Hatten aber natürlich ein Auge auf sie", erklärte Kindergarten-Leiterin Ina Zepezauer. Dabei seien viele Basteleien der Kinder entstanden, mit denen die Erzieherinnen zunächst nicht gerechnet hätten. "Da sind so tolle Sachen entstanden", meinte Zepezauer. So zum Beispiel ganze Städte.

"Das fing natürlich langsam an und wurde immer mehr", erklärte sie. Mit Papprollen und Butterschachteln wurden Häuser gebaut. "Natürlich durften Glitzersteinchen nicht fehlen", sagte die Kindergarten-Leiterin mit einem Lächeln. Bei der Kreativwerkstatt machten vorrangig die älteren Kinder mit, verriet Zepezauer.
Regelmäßig wird der "Künstler der Woche" gewählt. Das kann nicht nur ein einzelnes Kind sein, auch Gruppen wurden manchmal ausgezeichnet.

Eigenes Kleid aus Müllsäcken entworfen

Den Knirpsen wurde keine konkrete Zeit vorgegeben, um zu basteln. Die Kreativwerkstatt stehe immer offen.
Aber nicht nur dort können sich die Kinder kreativ entfalten, auch beim Theaterprojekt. "Wir haben eine Bühne, wo die Kinder auftreten und spielen können, aber auch eine Verkleidungs-Ecke", zählt die Kindergarten-Leiterin von "Phantasia" auf. Bei diesem Projekt, bei dem es eine spezielle Lichttechnik gebe, spiele das Einstudieren von Theaterstücken eine untergeordnete Rolle. Viel mehr könnten sich die Knirpse verkleiden, somit in neue Rollen schlüpfen.

So habe man Veränderungen der Kinder feststellen können. "Einige, die Angst hatten vor Publikum aufzutreten, haben viel mehr Selbstbewusstsein bekommen", erklärte die Kita-Leiterin. "Sie schlüpfen gerade deswegen in neue Rollen, weil sie sich verkleiden können."

Während des Spielens sei den Knirpsen auch einmal aufgefallen, dass ihnen ein Schwert und eine Krone fehle. "Früher hätten wir das schnell gebastelt", erklärte Zepezauer. Mittlerweile würden die Kleinen aber selbst Ideen haben und gemeinsam mit den Erzieherinnen aktiv werden, um die Pläne zu realisieren.
"Wir hatten sogar schon eine kleine Mode-Designerin", erinnerte sich die Kita-Leiterin. Aus Müllsacken habe sich die Kleine ein Kleid gebastelt. Auf die detailgetreuen Einzelheiten habe das Mädchen dabei besonders Wert gelegt.

Sandburgen bauen und Lagerfeuer nachspielen

Der Außenbereich von "Phantasia" soll im kommenden Jahr saniert werden. "In diesem Jahr mussten einige Spielgeräte abgebaut werden, sie kamen nicht durch den Tüv", erklärte Ina Zepezauer. Den Knirpsen machte das aber nichts aus. Sie sollen sich auch ohne Spielgeräte beschäftigt haben. "Desto weniger Spielgeräte die Kinder hatten, umso kreativer waren sie", meinte die Erzieherin. So hätten sie sich aus Ästchen ein Lagerfeuer gebaut, mit Wasser und Sand gespielt, sich Sandburgen gebaut. Auch wenn sich die Kinder den vergangenen Sommer über gut ohne Spielgeräte beschäftigen hätten können, gibt es nun dennoch ein paar neue. "Wir werden eine Nestschaukel kaufen", sagte Zepezauer.

Mit den 200 Euro, die der Kindergarten von der Stiftung Westthüringen bekam, sollen Geschenke für die einzelnen Gruppen gekauft werden. "Eine Gruppe braucht einen neuen Puppenwagen", nannte Zepezauer auf Nachfrage unserer Zeitung ein Beispiel.


Bollstedt (THEPRA), 09. Dezember 2013

Westthüringer Nikolaus-Tour im THEPRA "Kinderland"

Der Nikolaus hat uns im THEPRA "Kinderland" besucht. Wir, die Igel- und die Mäuse-Gruppe, hatten für ihn ein kleines Programm mit weihnachtlichen Liedern und Gedichten vorbereitet, um unsere Kindereinrichtung ein bisschen vorzustellen.

Der Nikolaus hat für uns einen Scheck über 200 Euro mitgebracht und einen großen Sack voller Süßigkeiten und kleiner Spiele. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Das Geld ist für neue Sportgeräte vorgesehen. Auf diesem Wege möchten wir uns beim Nikolaus und seinen Begleitern von der Stiftung Westthüringen der VR Bank Westthüringen herzlich bedanken.


Der Nikolaus im THEPRA "Kinderland" © R. Vetter




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